Hausmittel

Reinigen & Putzen

Ceranfeld reinigen

Leichtere Flecken auf dem Ceranfeld mit Zitronensaft beträufeln, etwas einwirken lassen, abwischen.

Auf hartnäckigere Flecken eine Paste, die man aus Spülmaschinen-Spülpulver oder -Tabs mit warmem Wasser hergestellt hat, auftragen, einwirken lassen, abwischen.

Edelstahl

Saubere Edelstahlflächen von Spülmaschinentüre, Backofen, Dunstabzugshaube, Ränder vom Kochfeld bleiben länger schön und werden nach längerer Behandlung mit Edelstahlpflegetüchern (geölt), Pafaffinöl unempfindlicher. Genauso wirkt und ist billiger Babyöl: ganz wenig auf einen Lappen und einreiben. Nicht bei Kochgeschirr (z. B. Edelstahltöpfen) verwenden! Speiseöl ist auch nicht zu empfehlen.

Heilpflanzen

Vogelmiere

Vogelmiere hilft bei rheumatischen Beschwerden (5 TL frisches Kraut in 0,75 ml Wasser kochen bis nurnoch 1/2 l übrig ist, abseihen, alle zwei Stunden eine Tasse trinken), Leberbeschwerden, Juckreiz und Ekzemen (reinigt innerlich bei Hautkrankheiten). Sie hat schleimlösende und hustenstillende Wirkung.

Ein Augenbad mit Vogelmierentee hilft bei übermüdeten, entzündeten Augen (abgekocht, abgekühlt, gefiltert, Augenbadewanne).

Tee: 2 TL Blättchen mit 0,25 l kochendem Wasser übergießen, 10 MIn. ziehen lassen, abseihen.

Volgemierenöl: 1 Handvoll frisches, gewaschenes, trockenes Kraut grob zerquetschen, in einer Flasche mit Olivenöl bedecken, öfters schütteln, eine Woche stehen lassen, durch ein Tuch abgießen und gut auspressen, abfüllen.

Mädesüß

Mädesüß hat eine lindernde Wirkung bei Gicht und Rheuma und hilft bei einem übersäuerten Magen, ebenso bei Blasen- und NIerenleiden. Mädesüß soll auch bei Arthritis entzündungshemmende Wirkung haben. Als Blutreinigungsmittel kann man bis zu 4 Tassen Tee davon trinken. Das soll auch Symptome von Grippe, Gliederschmerzen und Kopfweh mildern.

Ein Umschlag mit einem starken Teeauszug lindert auch geschwollene Füße und Beine.

Da Mädesüß etwas süß und nach Mandeln riecht, hat man früher damit gesüßt, z. B. Wein (Met) und Bier; auch in Marmeladen und Gelees bewirkt es einen aparten Geschmack.

Tee: Eine kleine Handvoll Blüten - es können auch ein paar Blätter dabei sein - mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, 5 MIn. ziehen lassen, abseihen.

Rosen

Rosenöl hat eine antioxidative, zellschützende Wirkung, ist entzündungshemmend.

Gurgellösung: 1 TL Rosenblütenblätter mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen, 10 MIn. ziehen lassen, abseihen.

Rosenblütenblätter trocknen, in einem gut verschließbaren Gefäß aufheben.

Fichte

Anwendung bei Erkrankkungen der Atemwege, Muskel-, Gelenk- und Nervenschmerzen , rheumatischen Beschwerden (Fichtennadelölbad oder Fichtennadel-Franzbranntwein).

Fichtennadel-Franzbranntwein (äußerlich!): 20 g Fichtenspitzen in 100 ml Franzbranntwein 1-3 Wochen stehen lassen, immer wieder schütteln. Verstärkte Wirkung durch rheumawirksame Kräuter: Thymian, wenig Wurmfarn, Brennnessel, Salbei, Heidekraut.

Bockshornklee

Bockshornklee-Brei hilft bei Ekzemen, Geschwüren (z. B. Nagelbettentzündung, Furunkeln, Schleimbeutelentzündung), Blutzucker, Cholesterin und dient zur Anregung des Stoffwechsels (vor jeder Mahlzeit 1/2 TL Pulver einnehmen).

Bei Prellungen, Verstauchungen, Muskelverspannung, Bluterguss - Bockshornkleewickel: Samen oder Pulver von Bockshornklee mit heißem Wasser zu einem Brei rühren, auskühlen lassen, auf ein Tuch streichen und das betreffende Gelenk einwickeln.

 

Quitte

... hilft bei Hautentzündungen (gekochte Scheiben auflegen), Entzündungen der Schleimhaut, Verdauungsbeschwerden, Husten, Gicht, Gelenkbeschwerden, hohem Blutdruck.

Bei Husten: Quittenkerne von 3-4 Früchten in Wasser aufkochen - das kann bis zu 1 Stunde dauern -, bis sich Schleim bildet, abseihen.

Garten & Zimmerpflanzen

Luftreinigende Pflanzen

Dazu gehören:

  • Aloe
  • Bogenhanf
  • Chrysantheme
  • Drachenbaum
  • Efeu
  • Efeutute
  • Einblatt
  • Ficus
  • Gerbera
  • Grünlilie
  • Kolbenfaden
  • Philodendron
  • Purpurtute

Verholzende Kräuter

Im August/September sollten nach der Blüte verholzende Kräuter wie Lavendel, Thymian, Bohnenkraut, Rosmarin, Salbei, Minze um ca. 1/3 zurückgeschnitten werden.

Im März sollten verholzende Kräuter wie Lavendel, Thymian, Rosmarin, Salbei sowie andere im Haus überwinterte Pflanzen um 2/3 zurückschneiden.