Garten & Zimmerpflanzen

Viele Tipps über die richtige Pflege Ihrer Pflanzen und den richtigen Zeitpunkt zum Pflanzen und Ernten machen Ihren Garten noch schöner.

Ein Drahtgitter oder eine Schilfmatte eignen sich hervorragend als Rankhilfe für schnellwachsende Kletterpflanzen wie Kapuzinerkresse und Bohnengewächse.

1. Samen z. B. Kapuzinerkresse, Ringelblumen sammeln und z. T. im Herbst und im Frühling verteilen.

2. Pflanze ausgragen, Wurzelstock teilen, z. B. bei Lupinen, Canaa, Rotgras.

3. Absenker, Ableger, Ausläufer: Seitentriebe etwas eingraben, evtl. mit einem gebogenen Draht in der Erde besfestigen z. B. Erdbeeren, Rhododendron, Salbei.

4. Stecklinge: einen Abschnitt in Aussaaterde setzen. Luftfeuchtigkeit fördert die Bewurzelung, deshalb aus Glas oder Kunststoff (z. B. eine abgeschnittene Saft- oder Wasserflasche) eine Haube darüber stülpen.

Stichwort

Jauchen ansetzen: 100 g frische Pflanzen auf 1 l Wasser. Verdünnen: zum Gießen: 1:10, zum Spritzen 1.50

Läuse:  Rainfarnbrühe

Spinnmilben: Brennnessel- und Beinwelljauche

Pilzerkrankungen: Brennnessel- und Beinwelljauche

Saugende und beißende Insekten: Kaltwasserauszug aus Schafgarbe, 24 Stunden ansetzen.

Mehltau: Milch

Pilz, Schorf, Rost: Schargarbe (Tee oder Kaltwasserauszug)

Echter Mehltau: Vollmilch - keine H-Milch! - 1:7 verdünnen 1xwöchentlich - auch vorbeugend - spritzen.

Falscher Mehltau: vorbeugend 100 g Meerrettich in 1 l Wasser kochen, 1:5 verdünnen, spritzen.

Rosenrost: Knoblauch und Zwiebel in 1 l Wasser kochen, mit 4 l Wasser verdünnen, spritzen.

Sternrußtau: Mit Kali düngen - keinen Blaudünger oder Stickstoff. Gießen oder spritzen mit einem Tee aus Ackerschachtelhalm und Knoblauch.

Blattläuse: Brennnesseljauche. Neem.

Pflanzen nicht zu dicht stellen, sonst bekommen Sie Kraut- und Braunfäule - vor Regen schützen - bodennahe Blätter entfernen. Am besten morgens gießen, ohne dass die Blätter nass werden.

Gegen die weiße Fliege helfen klebrige Gelbtafeln, Schlupfwespen als Nützlinge einsetzen oder Mit Neemöl oder Schmierseife besprühen.

Gute Nachbarn beugen Schädlingen vor: Bohnen, Kohl, Lauch, Sellerie, Salat, Zwiebeln, Tagetes, Gartenkresse (gg. Blattläuse).

Schlechte Nachbarn: Erbsen, Fenchel, Gurken, Kartoffeln.

Stichwort

Damit Tomaten und Gurken nicht bitter werden, nur mit abgestandenem, handwarmem Wasser gießen. Tomaten tut es auch gut, wenn man einen Schuss (wenig gesalzenes!) Wasser, in dem man Kartoffeln gekocht hat, ins die große Gießkanne gibt.

Stichwort

Maulwürfe stehen unter Naturschutz! Sie dürfen weder eingefangen noch getötet werden. Aber man kann sie vergrämen/vertreiben.

Ein Brei aus Zwiebeln, Knoblauch, Wermut, Steinmehl und Wasser in die Gänge von Maulwürfen und Wühlmäusen gestopft vertreibt die Tiere.

Ebenso vertreibt sie Saures wie z. B. Essig, Zitronensaft, vergorene Molke oder Buttermilch.

Oder: einen mit Rohöl getränkten Lappen in die Tunnelausgänge stecken, die man, wenn der Maulwurf weitergezogen ist, wieder herausziehen kann.

Stichwort