Garten & Zimmerpflanzen

Viele Tipps über die richtige Pflege Ihrer Pflanzen und den richtigen Zeitpunkt zum Pflanzen und Ernten machen Ihren Garten noch schöner.

Im August/September sollten nach der Blüte verholzende Kräuter wie Lavendel, Thymian, Bohnenkraut, Rosmarin, Salbei, Minze um ca. 1/3 zurückgeschnitten werden.

Im März sollten verholzende Kräuter wie Lavendel, Thymian, Rosmarin, Salbei sowie andere im Haus überwinterte Pflanzen um 2/3 zurückschneiden.

Stichwort

Schädlingsabwehr und Dünger zugleich Neemöl und Maismehl

Ameisen: Kerbel und Tagetes vertreibt sie

Blattläuse: Bohnenkraut hält sie von Bohnen fern

Bodenälchen: dagegen hilft Tagetes bei Bohnen, Kohl und Tomaten

Bohnenläuse: Kapuzinerkresse vergrämt sie

Endivien: Kerbel schützt vor Mehltau

Erdbeeren: Knoblauch wehrt Grauschimmel ab und gegen Erdbeermilben

Gurken: Basilikum lindert Mehltau

Stichwort

Die Stiele von Tulpen und Narzissen werden nach dem Kauf mit einem scharfen Messer angeschnitten und dann sofort in lauwarmes Wasser gestellt; so werden die evtl. verstopften Wasserbahnen frei; trinken sie viel, Wasser nur nachgießen und erst wechseln und wieder von den Stielen etwas abschneiden, wenn das Wasser trüb geworden ist.

Grüne, nicht mehr gereifte Tomaten schneidet man am besten mit der ganzen Rispe ab, da die Stiele beim Nachreifen für ein intensiveres Aroma sorgen. Licht ist beim Nachreifen nicht unbedingt nötig. Man kann die Tomaten in Zeitungspapier wickeln und an einen warmen Ort legen. Wenn man einen Apfel dazu legt, reifen sie schneller nach. Man kann auch die ganze Tomatenpflanze samt Wurzel, oder kurz über dem Boden abgeschnitten, entblättert, kopfüber an einem warmen Platz aufhängen. Gut ist etwas Luftfreuchtigkeit.

Stichwort

Steinmehl regeniert den Boden und schützt Pflanzen. Indem man die Blätter bepudert (von einem flachen Teller die Pflanzen bepusten) werden sie widerstandsfähiger gegen Pilzerkrankungen und saugende Insekten suchen sich auch lieber etwas anderes.

Ein handbreiter Schutzwall aus Steinmehl schützt Stecklinge, Setzlinge u. a. vor Schnecken, diesen muss man aber nach Regen erneuern.

Ein Brei aus Zwiebeln, Knoblauch, Wermut, Steinmehl und Wasser in die Gänge von Maulwürfen und Wühlmäusen gestopft vertreibt die Tiere. 

Wer nicht einkochen oder dörren mag, kann

Chinakohl, Zuckerhut, Weißkohl, Rotkohl mit der Wurzel ernten und in Zeitungspapier wickeln und im kühlen Keller aufbewahren.

Gelbe Rüben und Rote Bete halten, gleich nach der Ernte in einem Eimer mit Sand vergraben, einige Wochen.

Stichwort
  • Salbei, Melisse, Oregano, Thymian und/oder Pfefferminze um Kohlgemüse
  • Knoblauch und Schnittlauch um Möhren
  • Basilikum zu Tomaten oder Gurken
  • Ringelblumen zu Salat und/oder Kohlrabi
  • Schnittlauch zu Möhren. Bohnenkraut zu Bohnen
  • Rainfarn, Tagetes zu Kartoffeln und/oder Petersilie
  • Knoblauch zu Rosen, Erdbeeren, Möhren
  • Kresse zu Radieschen
  • Dill zu gurken, Möhren, Zwiebeln
  • Zitronenmelisse zu Brokkoli, Blumenkohl u. a. Kohlpflanzen
  • Rosmarin zu Möhren, Sellerie
Stichwort

Spritzbrühe: Kapuzinerkresse (Blätter und Stiele mit kochendem Wasser übergießen, 1/2 Std. ziehen lassen, abkühlen lassen, unverdünnt sprühen), Rainfarn und Wermut (Blätter und/oder Blüten mit kochendem Wasser überbrühen, 15 Min. ziehen lassen unverdünnt verwenden. Vertreibt auch: Ameisen, Läuse, Milben, Raupen, Schnecken.

oder

Stichwort

Pflanze isolieren, da sie Nachbarpflanzen befallen können. Dann mit einem spiritusgetänkten Wattestäbchen die Schildläuse abreiben. Dabei auch die fast unsichtbaren Larven abstreifen. 

Oder mit einem Spiritusgemisch (3 %ig) besprühen (hilft auch gegen Schmier-, Woll- und Blutläuse).

Oder öfters mit aufgelöster Schmierseife besprühen.

Stichwort