Spitzwegerich

Veröffentlicht am 16.09.2015

Spitzwegerich

Spitzwegerich hat eine krampflösende Wirkung, lässt blaue Flecken, Wunden, Brüche, leichte Verbrennungen schneller heilen.

Innerlich verwendet man Tee oder Sirup vor allem gegen Atemwegserkrankkungen wie Husten, Halsweh, Entzündungen im Mund und Rachenraum, Bronchialverschleimung, er dient zur Stärkung des Lungengewebes.

äußerlich  bei Hautentzündungen und Insektenstichen: ein frisches Blatt zwischen den Fingern zerreiben und den Stich bzw. die Stelle damit einreiben.

Hustensaft: ca. 100 g frische, klein geschnittene Blätter mit kochendem Wasser übergießen, 60 Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann mit 750 g Honig unter ständigem Rühren sirupartig einkochen.

Oder:

Hustensaft: Spitzwegerichblätter klein schneiden und schichtweise mit Zucker in ein Glas füllen. Ca. 2 Monate stehen lassen, bis sich der Zucker im Pflanzensaft aufgelöst hat, dann abseihen.

Tee: 2 Teelöffel frische oder getrocknete Spitzwegerichblätter mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen, 10 MIn. ziehen lassen.

Hustensirup selbst hergestellt: frische Blätter, leicht angedrückt oder grob zerschnitten, abwechselnd mit Zucker in ein Weckglas schichten. Wenn sich ein brauner Saft gebildet hat, abseihen und in eine braune Flasche füllen. Kühl und dunkel lagern.

Oder Hustensirup: 50 g Spitzwegerichblätter mit 1 l Wasser aufkochen, 1/2 Std. ziehen lassen, abseihen, noch 1x aufkochen und so lange kochen, bis er Sud auf die Hälfte eingekocht ist, wenn er nur noch lauwarm ist, ein 3/4 Glas Honig darin auflösen. In dunkle Flaschen füllen und im Dunklen aufheben.

Bei Kopfschmerzen legt man ein mit Spitzwegerich benetztes Tuch auf die Stirn.

Heilpflanzen Spitzwegerich